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Hunsrücker Fototage - Foto © Kai-Uwe Hille

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19. Naturfototage Hunsrück 18. – 20. November 2022

Die Naturfototage Hunsrück haben sich in den knapp zwei Jahrzehnten ihres Bestehens zur bedeutendsten Veranstaltung ihrer Art im südwestdeutschen Raum entwickelt. Sie findet in der Messe Idar-Oberstein statt, die mit modernster Technik und großzügigen Räumlichkeiten, in denen alle dann geltenden Hygienebestimmungen bestens eingehalten werden können, ideale Voraussetzungen bietet. Auch bei ihrer 19. Ausgabe wird wieder ein spektakuläres Programm mit einigen der renommiertesten deutschen Natur- und Landschaftsfotografen geboten, das die Besucher auf fünf Kontinente entführt.


Eintrittspreise:

Vortrag am Fr.:€ 18,50
Tageskarten für Samstag:€ 15,50
Tageskarten für Sonntag:€ 24,00
Dauerkarte für alle Vorträge am Fr., Sa. und So.:€ 55,00
Karten für einzelne Vorträge – jeweils:€ 9,00
Ausstellung€ 4,00
(Für Besucher der Vorträge ist die Ausstellung kostenfrei)
Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahre:1/2 Preis
Kinder unter 7 Jahren:Freier Eintritt

AUSSTELLUNGEN

© Klaus Ruznicki - Tierische Momente - Eule
© Klaus Ruznicki – Tierische Momente – Eule

Ausstellungen während der Naturfototage 2022

 

  • „Glanzlichter der Naturfotografie: 20 Jahre Glanzlichter“ mit den Gesamtsiegerbildern aus 20 Jahren sowie den Siegerbildern der Sonderpreise
  • „Tierische Momente“ – Naturfotografien von Klaus Ruznicki
  • Nonstop-Fotopräsentation – Die besten Aufnahmen aus dem Bild- und Erzählband „Der Nahesteig – Hommage an einen Wanderweg“ und “Im Bann heimischer Natur” gesehen durch die Augen der GDT Gesellschaft für Naturfotografie e. V.

Eintritt zu allen Ausstellungen 4 € (alle Tage). Für Besucher der Vorträge kostenlos!

© Stephan Schulz - moeraki-boulders

© Stephan Schulz - moeraki-boulders

© Stephan Schulz - milford-sound

© Stephan Schulz - milford-sound

© Roland Günter - Trichodes apiarius / Bienenwolf

© Roland Günter - Microplontus campestris on Ox-eye Daisy (Leucanthemum vulgare). / Margeriten-Kleinrüssler auf Magerweisen-Margerite (Leucanthemum vulgare).

© Monika Lawrenz - Silberreiher

© Monika Lawrenz - Silberreiher

© Monika Lawrenz - Birkenwald

© Monika Lawrenz - Birkenwald

© Marko König - Das Pantanal - Jaguar (3)

© Marko König - Das Pantanal - Jaguar (3)

© Marko König - Das Pantanal - Hyazinthara (2)

© Marko König - Das Pantanal - Hyazinthara (2)

© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (3)

© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (3)

© Axel Gomille - wildwolf4 - 7634

© Axel Gomille - wildwolf4 - 7634

© Axel Gomille - wildwolves - 7987

© Axel Gomille - wildwolves - 7987

© Axel Gomille - wildwolves2 - 2671

© Axel Gomille - wildwolves2 - 2671

© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (2)

© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (2)

© Daniel Spohn - Tasmanien (6)

© Daniel Spohn - Tasmanien (6)

© Daniel Spohn - Tasmanien (2)

© Daniel Spohn - Tasmanien (2)

PROGRAMM

Fototage 2022

Acht Monate war Stephan Schulz per Camper, Kajak und zu Fuß in Neuseeland und dem Südpazifik unterwegs. Er wanderte durch Regenwälder und verschneite Berge, paddelte an traumhaften Küsten und kroch in mystische Höhlen. Er betauchte den berühmten Milford Sound und sah sich Auge in Auge mit einem riesigen Pottwal! Er traf ehemalige Kannibalen und mutige Männer die sich von hohen Türmen stürzen. Und stand auf einem aktiven Vulkan der aller paar Minuten Lava ausspuckt. Tauchen Sie ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

Roland Günter fasziniert mit seinem Multivisions-Vortrag „Wunderwelt Wiese“. Wiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Landschaft. Durch Roland Günters oft wochenlange Beobachtung erhalten die Tiere geradezu eine Persönlichkeit. Ihre manchmal unerwartete Schönheit und ihre Verhaltensweisen fesseln die Besucher dieser Live-Multivision. Mit vielen, zum Teil noch nie zuvor gelungenen Fotos zeigt Roland Günter, wie der Lebensraum Wiese funktioniert. Unterhaltsam und leicht nachvollziehbar erfährt der Besucher mehr über die komplexen Beziehungen zwischen Tieren und “ihren” Pflanzen. Zusätzlich erwirbt er die notwendigen Kenntnisse über mögliche und notwendige Erhaltungsmaßnahmen (Naturschutz) für ökologisch wertvolle Wiesen.
Monika Lawrenz verbindet bei ihrem Vortrag „Klang der Stille“ die beiden Kunstformen Musik und Fotografie. Ihre Bilder erzählen von der Stille der Nacht, von der Einsamkeit alter Bäume, von dem Morgennebel, der auf dem See tanzt und auch von Silberreihern und Kranichen, die sich voller Zuneigung an ihren Schlafplätzen begrüßen. „Es ist die Stille im letzten Licht, wenn die Bewegungen der Wellen in der Ostsee nur durch das Mondlicht sichtbar werden, wenn die Flut mit Strukturen neue Bilder im Sand der norwegischen Lofoten zeichnet und auch, wenn das goldene Licht für einen kurzen Moment in den Ostseewellen uns abstrakte Bilder schenkt, die nur mit der Kamera sichtbar werden.“

„Skandinavien – unberührte Wildnis“ zeigen Florian und Lisa Marie Smit. Seit seiner Kindheit reist Florian Smit nach Skandinavien. Moschusochsen, Polarfüchse und Rentiere hatte er vor seiner Kamera. Mit jeder Reise wuchs die Leidenschaft für die kargen Landschaften und die Verbundenheit zur heimischen Tierwelt. Inzwischen reist er mit seiner Frau Lisa regelmäßig in den hohen Norden – immer mit dem Ziel ein neues Fotoprojekt umzusetzen. Lange Wanderungen und viel Geduld führen die beiden Abenteurer zu außergewöhnlichen Orten und grandiosen Naturschauspielen.

In über 300 Reisetagen erkundeten sie die größten Nationalparks Skandinaviens. Ihnen geht es auf den Reisen nicht darum, neue Landschaften zu entdecken, sondern zu lernen unsere Welt mit neuen Augen zu sehen.

Bei der Live-Multivision „Unterwegs in Tasmanien – Den Teufeln auf der Spur“ von Daniel Spohn geht es zu Australiens wilder Insel Tasmanien. Sie zählt zu den kostbarsten Naturschätzen unserer Erde. Ursprüngliche Regenwälder, ein surreal anmutendes Hochland und eine spektakulär abwechslungsreiche, schroff bis sanft die Insel umgebende Küste, lassen das Herz jedes Naturenthusiasten höherschlagen. Auf den Spuren des legendären Tasmanischen Teufels durchstreift Daniel Spohn die teils unberührte Wildnis mit urzeitlichen Baumfarnen und gigantischen Wasserfällen am anderen Ende der Welt. Dabei stößt er immer wieder auf die bewegte Vergangenheit der Insel, bevor er einem der letzten, wild lebenden Raubbeutler von Angesicht zu Angesicht begegnet.

Lange waren sie ausgerottet, doch langsam kehren sie zurück: frei lebende Wölfe in Deutschland. Dass sie keine Bestien sind, sondern Wildtiere mit ausgeprägtem Familienleben, zeigt der Vortrag von Axel Gomille mit faszinierenden Bildern von Wölfen in freier Natur.

VORTRÄGE

MESSE IDAR-OBERSTEIN:  Mehr erleben!

Kia Ora – Willkommen im Neuseeland! Acht intensive Monate war der bekannte 3D-Fotograf und Filmemacher Stephan Schulz per Camper, Kajak und zu Fuß am schönsten Ende der Welt unterwegs. Er wanderte durch Regenwälder und über verschneite Bergpässe, kraxelte auf Gletschern, paddelte entlang traumhafter Küsten und erkundete Höhlen mit ihren fossilen Schätzen. In unglaublich sternenklaren Nächten gelang es ihm in freier Wildbahn den Kiwi zu filmen – Neuseelands scheuen und nachtaktiven Nationalvogel.

Die Natur war hier derart verschwenderisch, dass er immer wieder zu Luftaufnahmen aus Hubschrauber, Drohne und sogar per Fallschirm inspiriert wurde. Auch unter Wasser offenbarten sich für ihn wahre Schätze: Er erkundete die mit Korallen bewachsenen Steilwände des berühmten Milford Sound und begab sich in die Vielfalt der Kelpwälder vor den Poor Knight Islands. Außerdem hatte er eine atemberaubende Begegnung mit einem Pottwal – dem größten Raubtier der Welt. Und in Vanuatu betauchte er ein riesiges Wrack, dass fast der Titanic gleichkommt.

Bei all diesen Naturschätzen beleuchtet Stephan Schulz auch kritische Themen wie das Stranden von Walen oder Umweltschäden durch eingeschleppte Raubtiere.

Auf seiner Reise lernte er auch einige interessante Menschen kennen: So begegnete er Schafzüchtern, die ihre Hunde zu wahren Meisterhelfern trainieren und begleitete Maori in einem für sie heiligen Fluss auf der Suche nach dem Halbedelstein Jade.

Aber sein Fernweh trieb Stephan Schulz noch weiter hinaus auf die südpazifische „Umgebung“ Neuseelands. Er besuchte die Tierparadiese der subantarktischen Inseln mit ihren riesigen Pinguin-Kolonien, Seeelefanten und Albatrossen. Er tauchte in Vanuatu in die exotische Kultur des tropischen Südpazifiks ein, besuchte Nachfahren von Kannibalen und dokumentierte das Naghol-Fest, bei dem sich in einem halsbrecherischen Stammesritual mutige Männer kopfüber von einem hohen Turm stürzen – nur durch die sie sich um die Füße geknotete Lianen gesichert. Und er schaute einem äußerst aktiven Vulkan in seinen Höllenschlund aus dem aller paar Minuten mit ohrenbetäubendem Donner Lava herausgeschleudert wird.

Mit Stephan Schulz taucht der Besucher ein in einen überwältigenden 3D-Bilderrausch – ein plastisches visuelles Erlebnis, welches im Bereich der Live-Reportage einzigartig im deutschsprachigen Raum ist!

Mehr über Stephan Schulz auf seiner Homepage www.schulz-3d.de.

Eintritt 18,50 €

© Stephan Schulz - Moeraki-boulders
© Stephan Schulz - Moeraki boulders

„Wenn Sie morgens mit Ihrem Hund Gassi gehen und einen Mann bäuchlings am Wegesrand liegen sehen, wundern Sie sich vielleicht. Hat sich bei Ihrer Rückkehr Stunden später derselbe Mann immer noch nicht gerührt, wird Ihnen die Sache eventuell langsam suspekt. Und wenn abends der Mann immer noch unverändert an der gleichen Stelle liegt, wollen Sie gegebenenfalls einen Rettungswagen rufen. Aber keine Sorge: Das ist nur mein Mann …“

So beschreibt Karin Günter die besondere Arbeitsweise Roland Günter und fügt zur Erklärung hinzu: „Er wurde von der Verhaltensweise irgendeines mehr oder weniger kuriosen Insekts in den Bann gezogen wurde und ist nun dabei ist, alle seine Eindrücke zu fotografieren. Würden Sie meinen Mann darauf ansprechen, ob er nicht irgendwann hungrig, durstig oder ob es ihm nicht zu heiß wird oder sein Rücken schmerzt, würde er mit den Achseln zucken und sagen: ‚Gute Fotos macht man nicht im Vorbeigehen‘“.

Lohn für diese von einer wie aus der Zeit gefallenen Geduld geprägten Herangehensweise sind nicht nur Makro-Aufnahmen von atemberaubender Schönheit, sondern am Ende auch für den Zuschauer faszinierende und spannende Vorträge, die von einer Wunderwelt auf kleinstem Raum zeugen, die direkt vor unseren Augen liegt – und die wir meist trotzdem nicht sehen. Unterfüttert werden Günters auch ästhetisch grandiosen Bilder von einem soliden naturkundlichen Wissen. Schon im jugendlichen Alter war Roland Günter ein begeisterter Naturbeobachter und als studierter Forstingenieur leitete er knapp 20 Jahre ein Forstrevier. Seine Wege führten ihn schließlich 2012 nach Würzburg. Die Erfahrungen, die er im Laufe der Jahre biologisch, fotografisch und gesellschaftspolitisch gesammelt hat, motivierten ihn dazu, die Naturfotografie heute hauptberuflich auszuüben.

Seine umfassenden Verhaltensportraits von Tierarten dokumentierten deren raffinierte Verhaltensweisen. Und so findet Günter in dieser Welt des Kleinen nicht nur seine fotografischen Motive, sondern auch zahllose Stories, Dramen, Unglücke, Intrigen und Irrtümer, die er auf seinen sehr lebendigen und aufregenden Vorträgen auch immer mit einem ordentlichen Schuss Humor zu vermitteln weiß. Da er und seine „Fotoobjekte“ meistens viele Stunden, Tage oder Wochen miteinander verbringen, bleibt ihm auch der drastische Rückgang zahlreicher Arten und Lebensräume nicht verborgen. Artensterben und Rückgang der biologischen Vielfalt sind für ihn keine Schlagworte, sondern erlebte Realität.

Mehr über Roland Günter auf seine Homepage www.naturbildarchiv-guenter.de.

© Roland Günter - Trichodes apiarius / Bienenwolf
© Roland Günter - Trichodes apiarius / Bienenwolf

In ihrer Multivisionsshow „Klang der Stille“ mit Fotografien und Filmsequenzen aus Mecklenburg-Vorpommern erzählt die Fotografin Monika Lawrenz von der Stille der Nacht, von der Einsamkeit alter Bäume, von dem Morgennebel, der auf dem See tanzt und auch von Silberreihern und Kranichen, die sich voller Zuneigung an ihren Schlafplätzen begrüßen. In sehr poetischer Form erfasst sie die Stille im letzten Licht, wenn die Bewegungen der Wellen in der Ostsee nur durch das Mondlicht sichtbar werden, wenn die Flut mit Strukturen neue Bilder im Sand zeichnet und auch, wenn das goldene Licht für einen kurzen Moment in den Ostseewellen uns abstrakte Bilder schenkt, die nur mit der Kamera sichtbar werden.

Monika Lawrenz, gebürtige Schwerinerin, studierte zunächst Ökonomie, danach arbeitete sie als selbstständige Fotografin. 1983 siedelte sie nach Hamburg über und studierte dort an der Hochschule für bildende Künste Dokumentarfilm und Fotografie. Als Filmemacherin realisierte sie Auftragsproduktionen für 3sat, das ZDF und für den NDR. Seit 1995 lebt sie wieder in Mecklenburg. Sie arbeitet als Fotografin für namhafte Stiftungen, Unternehmen und Kulturinstitutionen. Ihre fotografische Arbeit mit Künstlern und Musikern hat sie in den Fotobüchern „Kunst und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern”, „Klangbilder – Die Mecklenburgische Staatskapelle” und „Musikbilder – Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern” veröffentlicht. 2012 erschien das Buch „Stille und Weite“ mit Bildern aus der Natur und Texten von Margot Käßmann. 2016 veröffentlichte Monika Lawrenz das Buch „Im ersten Licht“ mit Bildern aus Mecklenburg-Vorpommern und Gedichten von Anke Bastrop. Monika Lawrenz zeigt ihre Bilder in Ausstellungen und Multivisionsshows verbunden mit Fotografien und Filmsequenzen aus der Natur. Ihre Bilder gehen eine Symbiose mit Musik ein.

Mehr über Monika Lawrenz auf ihrer Homepage www.monikalawrenz.de.

© Monika Lawrenz - Silberreiher
© Monika Lawrenz - Silberreiher

Der Naturfotograf Florian Smit reiste bereits in seiner frühesten Kindheit gemeinsam mit seinen Eltern im selbstausgebauten Unimog durch die kargen, schwedischen Landschaften. Seither zieht es ihn regelmäßig in den hohen Norden zurück – immer mit dem Ziel ein neues Fotoprojekt umzusetzen. In den vergangenen Jahren erkundete der junge Fotograf auf mehreren Reisen in über 300 Tagen die größten Nationalparks Skandinaviens zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten.

Moschusochsen, Polarfüchse und Rentiere hatte er bereits vor seiner Kamera. Mit jeder seiner Reisen wuchs die Leidenschaft für die einzigartigen Landschaftsformen und die Verbundenheit zu den wilden Tieren Skandinaviens. Aber auch die kleinen Wunder am Boden des Fjells faszinieren Florian Smit immer wieder aufs Neue.

Im vergangenen Jahr reiste er gemeinsam mit seiner Frau Lisa Marie nach Lappland. Dort sind die beiden fast nur noch zu Fuß unterwegs, denn das Auto muss an den Grenzen zu den großen Nationalparks stehen bleiben. In ihren beiden über 35 Kilogramm schwereren Rucksäcken sind Zelt, Schlafsack, Fotoausrüstung und das Nötigste an Kleidung und Essen gut verstaut. Lange Wanderungen führen die Abenteurer zu außergewöhnlichen Orten, reißenden Flüssen und grandiosen Naturschauspielen.

Florian Smit bringt von seinen Reisen durch den hohen Norden atemberaubende Einblicke in die letzte Wildnis Europas, spannende Geschichten von Nächten unter freiem Sternenhimmel, Touren durch Gletschergelände und Tiefschnee und Begegnungen mit der dort heimischen Tierwelt mit.

In seiner Multivisions-Show berichtet er gemeinsam mit Lisa über die jahrelange Faszination für die skandinavische Halbinsel und über die intensiven Wochen zu Zweit in der letzten Wildnis Europas.

Florian Smit (29) arbeitet als professioneller Naturfotograf und lebt derzeit gemeinsam mit seiner Frau Lisa Marie (28) auf einem alten Resthof in Niedersachsen. Seit frühester Kindheit treibt es ihn hinaus in die Natur, die Kamera gesellte sich jedoch erst ein wenig später hinzu. Seine fotografische Ausbildung schloss er im Sommer 2015 als einer der drei besten Absolventen deutschlandweit ab. Seither ist der Nikon-Fotograf als selbstständiger Freiberufler tätig – er setzt weltweit Fotoprojekte um, verkauft FineArt Drucke, gibt Workshops, schreibt für renommierte Magazine, hält Fachvorträge und präsentiert Multivisionsshows.

Mehr über Florian Smit auf seiner Homepage https://floriansmit.com.

© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (2)
© Florian Smit - Skandinavien - unberührte Wildnis (2)

Daniel Spohn nimmt sein Publikum mit auf eine Reise in das 17.000 Kilometer entfernte Tasmanien, eines der faszinierendsten Naturparadiese Australiens, das extreme und wunderschöne Landschaften vereint und heute noch über weite Teile Wildnis pur bietet. Auf den Spuren des legendären Tasmanischen Teufels durchstreift er mit seinen Zuschauern das Land der Baumfarne und gigantischen Wasserfälle. Die „Serengeti Australiens“ ist nicht nur ein sagenhaftes Tierparadies, sondern bietet auch zahlreiche einzigartige Naturphänomene: brennende Buchten, lachende Vögel, giftige Säugetiere, mehr als 100 Meter hohe Bäume, die zu den größten und ältesten der Welt zählen, eine urzeitliche und märchenhafte Gondwana-Vegetation, wie zu Zeiten der Dinosaurier. In Tasmanien gibt es Regionen, in denen es mehr als 300 Tage im Jahr regnet, hier sind alle vier Jahreszeiten an einem Tag erlebbar.

Aber in Tasmanien wurde auch die erste Grüne Parte der Welt gegründet, hier gab ein deutschsprachiger Auswanderer Anfang des 20. Jahrhunderts den Anstoß für die ersten Nationalparks, eine freundliche und engagierteste Bevölkerung, für die die bewegende und imponierende Vergangenheit Antrieb ist, die Zukunft Tasmaniens neu zu schreiben.

Der Vortrag von Daniel Spohn zeichnet sich durch hochkarätige Fotografie und ein mitreißendes Storytelling aus. Kreative Programmierung, historische Dokumente und Illustrationen sowie ein berührender Soundtrack – eine Mischung aus Musik, Zitaten und Naturgeräuschen – machen den Live-Vortrag zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Daniel Spohn ist als Diplom-Biologe und Fotograf weltweit auf der Suche nach einzigartigen und spannenden Geschichten. Ob Madagaskar, Australien oder der Polarkreis, seine Vorliebe für atemberaubende Landschaften, beeindruckende und von bewegender Vergangenheit gezeichnete Menschen sowie noch intakte, häufig jedoch bedrohte Natur zieht ihn immer wieder in die abgeschiedenen Regionen unserer Erde. Seine Bilder erzählen von der Fragilität der Natur und des Augenblicks. Um das perfekte Motiv zu finden, ist er oft monatelang mit kiloschwerer Fotoausrüstung und raffinierter Aufnahmetechnik unterwegs in den letzten Regenwäldern, durch die endlosen Wüsten und entlang der faszinierendsten Küsten. Auch die „Wildnis“ vor seiner Haustür, die Biosphärenreservate und Naturparks in Deutschland und Europa, haben es ihm angetan. Schon seit der Kindheit naturbegeistert, brachte ihn vor allem das Interesse an der Tierwelt zur Fotografie und als Biologe gibt er heute Arten- und Naturschutzprojekten eine Stimme.

Mehr über Daniel Spohn auf seiner Homepage https://danielspohn.de.

© Daniel Spohn - Tasmanien (6)
© Daniel Spohn - Tasmanien (6)

Gefürchtet, gejagt, ausgemerzt! Jahrhundertlang wurden Wölfe bei uns als Viehdiebe und Jagdkonkurrenten verfolgt, bis sie schließlich ausgerottet waren. Dass sie nun allmählich unser Land wieder besiedeln, freut nicht alle. Spätestens seit der Wolf im Märchen Rotkäppchen verschlungen hat, ist sein Ruf ruiniert – die Angst vorm „bösen Wolf“ sitzt tief. Die Rückkehr der Wölfe ist deshalb eine enorme Herausforderung, gleichzeitig aber auch ein großer Erfolg für den Artenschutz. Inzwischen wächst der Bestand der Wölfe in Deutschland deutlich, und jedes Jahr machen sich junge Wölfe auf die Suche nach neuen Revieren. Immer mehr Menschen werden in Zukunft wieder in Nachbarschaft der Raubtiere leben. Ist das ein Grund zur Sorge? Wie sieht das wahre Wesen der Wölfe aus?

Diesen Fragen ist der Zoologe, Fotograf und Filmemacher Axel Gomille nachgegangen. Über viele Jahre war er mit großem Aufwand wildlebenden Wölfen in Deutschland auf der Spur und ist ihnen sehr nah gekommen. Dabei sind ihm außergewöhnliche Aufnahmen und Einblicke ins Leben der Wölfe gelungen. Er untersucht alte Vorurteile und verbreiteten Mythen über die Tiere. Er spricht Probleme an, zeigt aber auch Lösungen auf und erläutert die wichtige Rolle, die Wölfe in der Natur spielen. So präsentiert Axel Gomille in seinem Vortrag „Deutschlands Wilde Wölfe“ mit einzigartigen Fotos, detaillierten Beobachtungen und wissenschaftlichen Fakten ein realistisches Bild dieser faszinierenden Tiere, die sich bei uns immer weiter ausbreiten.

Mehr über Axel Gomille auf seiner Homepage http://www.axelgomille.com.

© Axel Gomille - wildwolves2 - 2671
© Axel Gomille - wildwolves2 - 2671

DAS PANTANAL – ARTENREICHE TIERWELT IM SÜDOSTEN BRASILIENS

Das Pantanal, im Südosten Brasiliens, ist das größte Überschwemmungsgebiet der Welt und extrem artenreich. Nicht nur Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten. So kann man neben verschiedenen Eisvogel- und Reiherarten, Papageien wie dem seltenen Hyazinthara oder Tukanen wie dem Braunohrarassari auch zahlreiche Reptilien und Säugetiere beobachten. Highlights sind dabei sicherlich die Riesenotter und der Jaguar, der sich insbesondere in der Trockenzeit auf dem Beutezug nach Wasserschweinen und Kaimanen an den Flussufern beobachten lässt. Marko König nimmt sie mit auf eine Bilderreise zu der Tierwelt des Pantanals.

Marko König wurde 1974 in Bad Hersfeld geboren. Für die Natur hat er sich schon seit seiner Kindheit interessiert. Vor allem die Ornithologie hatte es ihm in seiner Jugend angetan. Später erweiterte sich sein Interessensgebiet und er richtete den Fokus besonders auf den Mikrokosmos. Aus dem Wunsch, Gesehenes und Erlebtes auch anderen zeigen zu wollen erwuchs die Beschäftigung mit der Naturfotografie. Einen Schwerpunkt bildet der Bereich Makro und besonders haben es ihm hierbei die Spinnentiere angetan. Während des Studiums in Gießen kam er zu seinem anderen Hauptbetätigungsfeld, den Fledermäusen. In der Folgezeit beschäftigte ich sich sehr intensiv mit dieser Tiergruppe und beteiligte sich auch an Forschungsarbeiten. Sein Ziel ist es, die Schönheit der Natur festzuhalten und die Einzigartigkeit und Besonderheiten der Lebewesen anderen über Bilder näher zu bringen.

Mehr über Marko König auf seiner Homepage www.koenig-naturfotografie.com.

© Marko König - Das Pantanal - Jaguar (3)
© Marko König - Das Pantanal - Jaguar (3)

Informationen zu vergangenen Veranstaltungen der Hunsrücker Naturfototage finden sie hier.

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ca. 36 km entfernt

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Verkehrslandeplatz für Privatflugzeuge und Hubschrauber, ca. 8 km entfernt

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