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Hunsrücker Fototage - Foto © Kai-Uwe Hille

BESUCHER

18. Naturfototage Hunsrück 19. – 21. Februar 2021

Die Naturfototage Hunsrück haben sich in den knapp zwei Jahrzehnten ihres Bestehens zur bedeutendsten Veranstaltung ihrer Art im südwestdeutschen Raum entwickelt. Sie findet in der Messe Idar-Oberstein statt, die mit modernster Technik und großzügigen Räumlichkeiten, in denen alle dann geltenden Hygienebestimmungen bestens eingehalten werden können, ideale Voraussetzungen bietet. Auch bei ihrer 18. Ausgabe vom 19. bis 21. Februar 2021 wird wieder ein spektakuläres Programm mit einigen der renommiertesten deutschen Natur- und Landschaftsfotografen geboten, das die Besucher auf fünf Kontinente entführt.

Am Eröffnungsabend nimmt Peter Gebhard bei seinem „großen Bulli-Abenteuer“ mit auf eine 15.000 Kilometer lange abenteuerliche Reise quer durch Europa von Istanbul bis ans Nordkap. Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Ingo Arndt hat aus dem wilden Patagonien an der Südspitze Amerikas spektakuläre Aufnahmen von den dort lebenden Pumas mitgebracht. Stefan Christmann verbrachte 2012 als Geophysiker 14 Monate auf der deutschen Forschungsstation Neumayer 3 in der Antarktis, 2017 reiste er als Expeditionsfotograf und Kameramann im Auftrag der BBC dorthin, um das Leben der Kaiserpinguine in der Atka-Bucht zu dokumentieren. Christmann wurde mit zahlreichen internationalen Fotopreisen ausgezeichnet, darunter 2019 mit dem renommierten Portfolio-Preis des NHM Wildlife Photographer of the Year.

Der Naturfotograf, Buchautor und Umweltaktivist Markus Mauthe machte sich drei Jahre lang auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer Kultur und mit den Kreisläufen der Natur leben und reiste unter anderem in den krisengeschüttelten Südsudan, zu den wunderschönen Inselwelten Indonesiens oder in den nordöstlichsten Zipfel Russlands. Andrea Nuss unternahm bei ihrem „Abenteuer Sahara“ eine 700 Kilometer lange Kameltour auf alten Karawanenwegen. Den Yukon und Alaska hat der Naturfotograf Sebastian Caspary bereist.

Die Begegnungen von Flüchtlingskindern, die in einer Unterkunft in einer ehemaligen Kaserne in Berlin leben, mit den dort ebenfalls ansässigen Füchsen  zeigt Jon A. Juarez. Die Fotografen Uwe Wuller sowie Sandra und Wolfgang Walkowiak stellen zwei „ungleiche Schwestern“ vor, nämlich die Nordseeinseln Sylt und Amrum mit ihren Dünen-, Heide- und Wattlandschaften.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten:

Freitag: ab 18:30 Uhr
Samstag: ab 14:00 Uhr
Sonntag: ab 10:00 Uhr


Dauerkarten, Tageskarten und Karten zu einzelnen Vorträgen können Sie ab Januar online über Ticket-Regional.de oder direkt bei der Messe Idar-Oberstein erwerben.

Alternativ erhalten Sie alle Tickets auch an der Abendkasse.

Eintrittspreise:

Vortrag am Fr.:€ 18,50
Tageskarten für Sa. oder So.:€ 24,00
Dauerkarte für alle Vorträge am Fr., Sa. und So.:€ 59,00
Karten für einzelne Vorträge – jeweils:€ 9,00
Ausstellung€ 4,00
(Für Besucher der Vorträge ist die Ausstellung kostenfrei)
Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahre:1/2 Preis
Kinder unter 7 Jahren:Freier Eintritt
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AUSSTELLUNGEN

Die Ausstellungen während der Naturfototage

 

  • Siegerbilder des GDT-Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2018“
  • Sebastian Caspary: Impressionen aus der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald
  • In einer Nonstop-Präsentation werden Aufnahmen der Foto AG des Kunstvereins Obere Nahe gezeigt.

Eintritt 4 €, für Besucher der Vorträge kostenlos

Vom 19. bis 21. Februar

© Uwe Wuller - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum
© Uwe Wuller - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum

© Uwe Wuller

© Wolfgang Walkowiak - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum

© Wolfgang Walkowiak

© Stefan Christmann - Pinguinliebe – Ein Bund fürs Leben

© Stefan Christmann - Pinguinliebe – Ein Bund fürs Leben

© Sebastian Caspary - Der wahre Norden – Sehnsuchtsziel Yukon und Alaska

© Sebastian Caspary - Der wahre Norden – Sehnsuchtsziel Yukon und Alaska

© Sandra Walkowiak - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum

© Sandra Walkowiak

© Peter Gebhard - Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap

© Peter Gebhard - Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap

© Markus Mauthe - An den Rändern der Welt - Eine farbenfrohe Reise zu indigenen Völkern und verborgenen Schönheiten unserer Erde

© Markus Mauthe - An den Rändern der Welt - Eine farbenfrohe Reise zu indigenen Völkern und verborgenen Schönheiten unserer Erde

© Jon A. Juarez - Grenzen überwinden

© Jon A. Juarez - Grenzen überwinden

© Ingo Arndt - Pumaland – im wilden Patagonien

© Ingo Arndt - Pumaland – im wilden Patagonien

© Andrea Nuss - Abenteuer Sahara – 700 km auf alten Karawanenwegen

© Andrea Nuss - Abenteuer Sahara – 700 km auf alten Karawanenwegen

PROGRAMM

Freitag, 19.02.2021

Einlass ab 18.30 Uhr

19.00 Uhr         Eröffnung der Naturfototage
19.30 Uhr         Peter Gebhard: „Das große Bulli-Abenteuer – Von Istanbul ans Nordkap“

Ende gegen 21.00 Uhr

Samstag, 20.02.2021

Einlass ab 14.00 Uhr

14.30 Uhr
Uwe Wuller, Sandra und Wolfgang Walkowiak:
„Die ungleichen Schwestern – Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum“

P A U S E

16.30 Uhr
Jon A. Juarez: „Grenzen überwinden“

P A U S E

18.30 Uhr
Andrea Nuss: „Abenteuer Sahara – 700 km auf alten Karawanenwegen“

Ende gegen 20.00 Uhr

Sonntag, 21.02.2021

Einlass ab 10.00 Uhr

10.30 Uhr
Sebastian Caspary: „Der wahre Norden – Sehnsucht Yukon und Alaska“

P A U S E

11.45 Uhr

Stefan Christmann:  „Pinguinliebe – ein Bund fürs Leben“

M I T T A G S P A U S E

13.30 Uhr
Markus Mauthe: „An den Rändern der Welt“

P A U S E

15.30 Uhr
Ingo Arndt: „Pumaland – im wilden Patagonien“

Ende gegen 17.00 Uhr

VORTRÄGE

MESSE IDAR-OBERSTEIN:  Mehr erleben!

Auf unseren acht Vorträgen von renommierten Fotografen wird der Besucher mitgenommen in einige der interessantesten und aufregendsten Naturlandschaften rund um unseren Globus.

15.000 Kilometer, 15 Länder, 99 Tage – mit dem kultigsten Oldtimer von Istanbul bis hoch ans Nordkap! Der renommierte Fotograf Peter Gebhard (GEO, stern, View) machte sich mit seinem T1-Bulli auf eine spektakuläre Tour quer durch Europa: Das Abenteuer beginnt in der quirligen 15-Millionen-Metropole Istanbul. Von dort tuckert er auf teils jahrtausendealten Routen durch die archaischen Gebirgslandschaften des Balkans. Unterwegs lebt er am Heiligen Berg Athos eine Woche bei griechischen Mönchen im Kloster und begegnet in den wilden albanischen Bergen einem Mädchen, das sich nur durch Fernsehen selber Deutsch beigebracht hat. Er trifft Trickdiebe, Leuchtturmwärter und kämpferische Bierbrauer, entdeckt eine Liebesinsel in Kroatien und hoch oben in den Alpen ein kleines Dorf, in dem die Bewohner noch eine Sprache aus dem Mittelalter sprechen.

Überall sorgt der sympathische T1-Bulli für Aufsehen, taucht Peter Gebhard in spannende Welten und Geschichten ein: Mit dem Halligpostboten fährt er im Wattenmeer gemeinsam Pakete aus, in den schwedischen Wäldern trifft er zwielichtige Schmuggler und 1000-PS-starke amerikanische Straßenkreuzer.

Peter Gebhard erzählt wunderbare Geschichten von seiner langen Bulli-Reise durch Europa – mal nachdenklich und tiefgründig, mal humorvoll und skurril. Erstmals setzte er modernste Drohnentechnik für faszinierende neue Perspektiven ein: Spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen zeigen die traumhaften Landschaften entlang seiner Route nach Norden – und mittendrin der kleine rot-weiße VW-Bulli!

Am Ende entdeckt der Bulli durch Zufall am Nordkap in der Einsamkeit der Arktis einen grünen T2-Bus. Zu zweit schauen sie aufs Nordmeer hinunter – ein abenteuerlicher Roadmovie mit romantischem Happy-End!

YouTube Trailer Peter Gebhard Bulli-Abenteuer: https://www.youtube.com/watch?v=P9VyjhUKcqs

Eintritt 18,50 €

© Peter Gebhard - Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap
© Peter Gebhard - Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap

Zwei Inseln, die scheinbar unterschiedlicher nicht sein können. Amrum, „die Perle der Nordsee mit traumhaftem Kniepsand“ und Sylt, bekannt als „Insel der Reichen und Schönen“. Doch jenseits von Werbeslogans und Klischees sind Sylt und Amrum mit Ihren Dünen-, Heide- und Wattlandschaften, die zum großen Teil unter Naturschutz gestellt sind, für Naturliebhaber äußerst attraktiv. Die ursprüngliche, raue nordfriesische Landschaft, im ständigen Wechsel der Gezeiten und abwechslungsreichen Lichtstimmungen, hat nicht nur Maler wie Emil Nolde inspiriert, sie fasziniert auch Naturfotografen mit unzähligen attraktiven Motiven.

Die Fotografen Uwe Wuller sowie Sandra und Wolfgang Walkowiak sind Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturfotografen sowie des Naturfototreffs Eschmar, einem Stadtteil von Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis. Alle drei beschäftigen sich schon seit vielen Jahren intensiv mit der Naturfotografie und konnten schon zahlreiche Aufnahmen in Magazinen und Büchern veröffentlichen. Zu ihren Schwerpunkten zählen unter anderem die Naturlandschaften in Deutschland, die Vogel- und die Makrofotografie.

© Uwe Wuller - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum
© Uwe Wuller
© Wolfgang Walkowiak - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum
© Wolfgang Walkowiak
© Sandra Walkowiak - Die ungleichen Schwestern - Naturfotografie auf den Nordseeinseln Sylt und Amrum
© Sandra Walkowiak

Stanko warf mit Steinen nach den Füchsen, wo immer er sie auf dem Gelände der alten Kaserne in Berlin fand, in der er seit seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2016 lebt. Zusammen mit anderen Kindern lief er schreiend hinter ihnen her, um sie zu verjagen. Drei Jahre später jagt er sie noch immer, aber sein Ziel ist inzwischen ein anderes: Er hat jetzt ein Handy in der Hand, beobachtet sie schweigend und macht Bilder von ihnen. „Das Herz der Kaserne“ zeigt eine kleine Gruppe von Flüchtlingskindern, die gelernt haben, Tiere in der Stadt zu lieben und zu respektieren, dank eines sehr wirkungsvollen Integrationswerkzeugs: der Fotografie.

Jon A. Juárez ist Biologe auf Papier, aber im Herzen Fotograf. Er arbeitet daran, die Menschen näher an die Natur heranzuführen und das Bewusstsein für den Klimawandel und seine Risiken zu schärfen. Seine Fotografie- und Mikroskopie-Workshops für Kinder in der Region Berlin haben es ihm ermöglicht, besorgniserregende Themen wie Umweltverschmutzung, Insektenschutz und Klimawandel anzusprechen, und er konnte seine Liebe zur Natur und zur Tierwelt an viele Jugendliche weitergeben. Juárez hat auch großes Interesse an sozialen Anliegen und hat sich seit der großen Massenmigrationswelle im Jahr 2016 aktiv an verschiedenen Projekten mit Flüchtlingskindern in der deutschen Hauptstadt beteiligt. Er ist seit 2015 Vollmitglied der Gesellschaft Deutscher Naturfotografen (GDT) und hat seine Arbeiten auf mehreren Ausstellungen in Potsdam, Berlin und Spanien gezeigt. Seine Bilder wurden sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa ausgezeichnet.

© Jon A. Juarez - Grenzen überwinden
© Jon A. Juarez - Grenzen überwinden

Auf den Spuren Alexanders des Großen begibt sich Andrea Nuß auf einem alten Karawanenweg zur geheimnisvollen Oase Siwa. Sie taucht ein in die Unendlichkeit der Wüste und nimmt den Zuschauer mit in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen und Überraschungen. Um zu erfahren, wie Menschen mit ihren Karawanen seit Urzeiten den entbehrungsreichen Weg durch die Sahara bewältigen, kaufte Andrea Nuß fünf Kamele und engagierte zwei ägyptische Oasenbauern als Begleitung. Für sechs Wochen war diese kleine Schicksalsgemeinschaft weitab von jeder Zivilisation aufeinander angewiesen. Sie durchlitten Sandstürme und Wassermangel und überstanden tagelange Märsche durch öde Schotterfelder. Als Belohnung für die Strapazen entfaltete sich die Wüste immer wieder in ihrer ganzen Schönheit und Magie. Schließlich erwartete sie in der Oase Siwa das mystische Fest der Sufis unter dem Oktober-Vollmond. Es blieb nicht aus, dass zwischen einer westlichen Frau und zwei orientalischen Männern zahlreiche Konflikte entstanden. Doch gerade diese Schwierigkeiten sind ein unendlicher Quell humorvoller und spannender Situationen, die den Zuschauer immer wieder erheitern und in Staunen versetzen.

Schon in der Kindheit wurden Neugier und Abenteuerlust bei Andrea Nuß geweckt und noch während ihres Kunstgeschichtsstudiums ging sie für ein Jahr nach Kapstadt und unternahm Reisen u.a. nach China, Indien, Thailand, Burma. Nach dem Abschluss des Studiums arbeitete sie sich als Quereinsteigerin in die Fotografie ein und verdiente den Lebensunterhalt als Fotoassistentin in der Werbefotografie und als Hochzeits- und Portraitfotografin. 1996 unternahm sie ihre erste Reise in den Sinai und hatte das Glück eine Beduinenfamilie in ihren Zelten in der Wüste kennenzulernen, die ihre langjährige Gastfamilie wurde. Sie lernte arabisch und produzierte sie ihre erste Multivisionsshow Wüste „Im Reich der Beduinen“, der 2010 die Expedition „Abenteuer Sahara“ folgte. 2001 begann sie eigene Kameltrekkings zu veranstalten und arbeitet seit 2003 mit Beduinenfrauen in ihrem Projekt „Frauen helfen Frauen“ zusammen.

YouTube Trailer Andrea Nuss „Abenteuer Sahara“: https://www.youtube.com/watch?v=iXJbo8t8Ghc

© Andrea Nuss - Abenteuer Sahara – 700 km auf alten Karawanenwegen
© Andrea Nuss - Abenteuer Sahara – 700 km auf alten Karawanenwegen

Der Naturfotograf Sebastian Caspary nimmt uns mit auf eine Reise mit dem Camper durch das Naturparadies Yukon und Alaska. Uns erwarten Bilder aus einer Wildnis mit einer einzigartigen Tierwelt und Landschaften von gewaltiger Ausdehnung. Wir erleben Grizzlybären beim Lachsfang im Katmai Nationalpark, Wale im Golf von Alaska sowie die vielfältige Flora und Fauna des Denali Nationalparks zu verschiedenen Jahreszeiten. Im Yukon geht es über die Goldgräberstadt Dawson City den legendären Dempster-Highway hinauf, der uns auf über 700 Kilometer Schotterpiste nach Inuvik und an den arktischen Ozean in den Nordwest-Territorien führt.

© Sebastian Caspary - Der wahre Norden – Sehnsuchtsziel Yukon und Alaska
© Sebastian Caspary - Der wahre Norden – Sehnsuchtsziel Yukon und Alaska

2012 verbrachte Stefan Christmann als Geophysiker 14 Monate auf der deutschen Forschungsstation Neumayer 3 in der Antarktis. Als einer von ca. 350 Antarktis-Überwinterern in der deutschen Polarforschung fotografierte er dabei die Natur der Antarktis während des südpolaren Winters. 2017 reiste Christmann als Expeditionsfotograf und Kameraassistent erneut die Antarktis, als Teil einer vom BBC beauftragten Filmcrew, die das Leben der Kaiserpinguine der Atka-Bucht filmte. Große Teile des Filmmaterials wurden Ende 2018 in der BBC Naturdokumentation BBC Dynasties veröffentlicht (auf Deutsch unter dem Titel „Wilde Dynastien“). Besondere mediale Aufmerksamkeit erhielt die Filmcrew aufgrund ihrer Rettung in einer Spalte gefangener Pinguine durch das Schaufeln einer Eisrampe, über die die Vögel wieder zurück zur Kolonie gelangten.

Stefan Christmann fotografiert seit seiner Jugend. Er spezialisierte sich auf den Bereich Natur- und Tierfotografie und fotografierte in Gebieten wie dem Yellowstone-Nationalpark. 2005 erhielt er als erster internationaler Student ein Stipendium der nordamerikanischen Organisation North American Nature Photography Association (NANPA). Christmann hat im Bereich der Kamera-, Display- und Hardwareentwicklung mitgewirkt. Er war Expeditionsfotograf und Kameraassistent für die BBC Natural History Unit und Teil des Teams, das die „Emperor Penguins“-Episode für BBC Dynasties (erzählt von Sir David Attenborough) plante und produzierte, die 2018 weltweit ausgestrahlt wurde.

Seine einzigartigen Bilder der Antarktis und der Kaiserpinguinkolonie Atka-Bay wurden im National Geographic und BBC Wildlife Magazine sowie in vielen anderen Publikationen weltweit veröffentlicht. Diese Bilder wurden auch mit zahlreichen internationalen Fotopreisen ausgezeichnet, darunter 2019 mit dem renommierten Portfolio-Preis des NHM Wildlife Photographer of the Year.

© Stefan Christmann - Pinguinliebe – Ein Bund fürs Leben
© Stefan Christmann - Pinguinliebe – Ein Bund fürs Leben

Der Naturfotograf, Buchautor und Umweltaktivist Markus Mauthe bereist seit mehr als 30 Jahren unsere Erde, fernab bekannter Reiserouten. Für sein neue Live-Reportage machte er sich drei Jahre lang auf die Suche nach Menschen, die abseits unserer modernen Welt noch möglichst nahe an den Wurzeln ihrer indigenen Kultur und mit den Kreisläufen der Natur leben.

Er reiste unter anderem zu den Mundari im krisengeschüttelten Südsudan. Diese leben dort an den Ufern des Nils in enger Symbiose mit ihren imposanten langhörnigen Rindern. In den wunderschönen Inselwelten Indonesiens traf er die Bajau, die ihren Alltag auf Hausbooten im Ozean verbringen. Ein weiteres Highlight war die Expedition in den nordöstlichsten Zipfel Russlands, wo er das Volk der Tschuktschen begleitete, die mit ihren Rentieren bei eisigen Temperaturen durch die Weiten der Tundra ziehen. Über zwanzig indigene Völker in Tropenwald, Gebirge, Wüste, auf dem Ozean und im arktischen Eis besuchte der passionierte Fotograf und Umweltaktivist insgesamt.

Magische Momente, extreme Erfahrungen und beeindruckende Bilder können die Zu-schauer seiner neuen packenden multimedialen Live-Show erwarten. In seinen Auf-nahmen versteht es Markus Mauthe meisterlich, charakteristische Landschaften, kulturelle Eigenheiten der Menschen und besondere Stimmungen einzufangen. Fotografien werden zu Kunstwerken, filmische Sequenzen zu fesselnden Abenteuergeschichten. Untermalt werden seine Reisen an die Ränder der Welt mit Musikpassagen seines lang-jährigen Komponisten Kai Arend.

YouTube Trailer Markus Mauthe „An den Rändern der Welt“: https://www.youtube.com/watch?v=FUuhgkG_fFk

© Markus Mauthe - An den Rändern der Welt - Eine farbenfrohe Reise zu indigenen Völkern und verborgenen Schönheiten unserer Erde
© Markus Mauthe - An den Rändern der Welt - Eine farbenfrohe Reise zu indigenen Völkern und verborgenen Schönheiten unserer Erde

Mehr als sieben Monate verbrachte Ingo Arndt im Torres del Paine Gebiet in Chile, um wilde Pumas aufzuspüren und das Leben der scheuen Raubkatzen erstmals fotografisch zu dokumentieren. Auf seinen entbehrungsreichen Expeditionen gelang es ihm einzigartige Bilder von Pumas einzufangen und bisher ungesehene Momente wie die Jagd auf Guanakos und eine Paarung zu fotografieren. Dazu hatte er die einmalige Gelegenheit zwei Weibchen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zu begleiten: vom Zeitpunkt als die Jungtiere zum ersten Mal umherstreiften bis zum Verlassen der Mutter. All dies fasst er vor der Kulisse einer der beeindruckendsten Landschaften dieser Erde zu einem unvergleichlichen Porträt der „Löwen der Anden“ zusammen.

Damit legt der vielfach preisgekrönte Naturfotograf die erste komplette Fotoreportage über wilde Pumas vor, die ohne Fotofallen und aus einer Hand festgehalten wurde. Ingo Arndt reiste erstmals vor 17 Jahren in den Torres del Paine Nationalpark, damals hatte er nur eine einzige Begegnung mit einem Puma. 2015 kehrte er für sein Projekt GrasArt nach Patagonien zurück und war wieder gefesselt von diesem wilden Platz am Ende der Welt und seinen Bewohnern. Während dieses Aufenthalts wurde die Idee zu PumaLand geboren. In den folgenden zweieinhalb Jahren reiste Ingo Arndt sechs Mal nach Südamerika, um das Leben der wilden Pumas zu dokumentieren.

Der gebürtige Frankfurter gehört seit vielen Jahren zu den herausragenden Naturfotografen weltweit. Er reist seit beinahe 30 Jahren um den Globus, immer auf der Suche nach spannenden Fotoreportagen aus der Natur. Seine Bilder erscheinen in internationalen Magazinen wie National Geographic, GEO, Stern oder BBC Wildlife. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den World Press Photo Award. Zudem war er vielfach Preisträger des begehrten Wildlife Photographer of the Year Award. Bei Knesebeck erschienen von ihm zuletzt „GrasArt“ (2016), „Küstenbären“ (2014) und „ArchitekTier“ (2013).

YouTube Trailer Ingo Arndt „Pumaland“: https://www.youtube.com/watch?v=K0L4n3qdvbY

© Ingo Arndt - Pumaland – im wilden Patagonien
© Ingo Arndt - Pumaland – im wilden Patagonien

Informationen zu vergangenen Veranstaltungen der Hunsrücker Naturfototage finden sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung vom Nationalparklandkreis Birkenfeld und m.objects

Landkreis Birkenfeld       mobjects

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Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN):
ca. 36 km entfernt

Flugplatz Idar-Oberstein (EDRG):
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